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Bund der Vertriebenen unterstützt Standort Münster des Westpreußischen Landesmuseums








   Zuletzt aktualisiert:
   09.10.2004

Berichte bes. zu Kultur-Ereignissen in Münster-Wolbeck, Münster-Hiltrup und Münster-Angelmodde (Münster in Westfalen):
Hinweis: Kultur-Berichte ab Juli 2005 erscheinen im Internet-Portal Wolbeck-Muenster, Bereich: Kultur
18.06.2005: Jazzwang-Zoo-Band im Gallitzin-Haus in Angelmodde
26.05.2005: Sonne zu Fronleichnam und Pfarrfest in St. Agatha Angelmodde
12.05.2005: Unfrauliches Kabarett mit Willenbrink im Drostenhof in Münster-Wolbeck
11.05.2005: Rüdiger Sagel bei den Grünen in Münster-Hiltrup
08.05.2005: Ungleiches Paar harmoniert in St. Nikolaus: Orgel und klassische Gitarre
01.05.2005: Titel zeigen Schaffenskraft der Ausstellungs-Besucher im Gallitzin-Haus
01.05.2005: Peter Schütze inszeniert Wilhelm Busch im Kunsthaus Angelmodde
2005: Konfirmation in der ev. Kirchengemeinde Wolbeck/Albersloh

Frühere Berichte aus 2005: Berichte 2005 Münster, Wolbeck, Hiltrup, Angelmodde
Verzeichnis 2004
der Berichte Münster, Wolbeck, Hiltrup, Angelmodde
Spezial-Berichte: - Zur Umgehungsstraße Wolbeck (Landesstraße  L585n): Bau der Umgehungsstraße Wolbeck könnte 2007 beginnen | Umgehungsstraße und Gartenbauzentrum beim MdL-Besuch in Wolbeck

Veranstaltungskalender für Stadtteile von Münster/NRW:

Der Vizepräsident des Bundes der Vertrebenen, Matthias Sehling, hat sich nach einem Besuch des Westpreußischen Landesmuseums für den Erhalt der Ausstellung im Wolbecker Drostenhof ausgesprochen. Sehling ist zugleich Bundestagsabgeordneter der CSU und wie der münstersche CDU-Landtagskandidat Thomas Sternberg Mitglied der Enquete-Kommission für Kultur in Deutschland.

Das Museum sei ein "Paradebeispiel einer europäischen Kultureinrichtung", so der CSU-Abgeordnete laut einem Bericht der Westfälischen Nachrichten vom 24.03.2005. Sehling betonte die "intensiven Kontakte" des Museums nach Polen". „In einer Zeit, wo Europa zusammenwächst, darf die Arbeit eines solchen Museums nicht gefährdet werden", so Sehling weiter. Eine Verlegung der Schau nach Lüneburg, wie sie derzeit in der Diskussion ist, würde weniger Fläche für das Museum, und damit auch weniger Gestaltungsmöglichkeiten bedeuten.

Namensgeber und Ausstellung trennen

Sehling war auf Einladung von Sternberg nach Münster gekommen. Angesichts der von den Grünen geäußerten Kritik wegen der SS-Vergangenheit des Namensgebers der Trägerstiftung warnte Sternberg: „Deshalb einen nationalsozialistischen Schatten auf das Museum zu werfen, ist verwerflich." Der CDU-Politiker befürwortet eine saubere Trennung: „Die Frage der SS-Vergangenheit ist kein Problem des Museums oder der Stiftung", so Sternberg, „sondern eine Frage, wie man nach dem Krieg in bedeutende Positionen kommen konnte." In diesem Sinne hatte Sternberg sich 9. März auch auf einer Versammlung der Wolbecker Ortsunion geäußert (s. Bericht: Wolbecker Ortsunion).

Parteien Münsters sollen für das Westpreußische Landesmuseum in Wolbeck eintreten

Sternberg lud alle Parteien in Münster ein, sich in einer gemeinsamen Aktion für das Museum stark zu machen. Der umstrittene Erik von Witzleben, Namensgeber der Stiftung, in dessen Trägerschaft das Museum steht, war der erste Bundessprecher der Landsmannschaft Westpreußen. Bundespräsident Theodor Heuss hatte ihm das Bundesverdienstkreuz verliehen.

Nach Angaben der Stiftung und des Vorsitzenden des Förderkreises Drostenhof, Dr. Reinhard Sappok, untersucht momentan ein unabhängiger Historiker der Universität Münster die SS-Vergangenheit des 1958 verstorbenen von Witzleben. Dabei wird es vor allem auf die Entnazifizierungsakten ankommen.

Andreas Hasenkamp

Infos Westpreußen/Westpreußisches Landesmuseum in Münster-Wolbeck

Westpreußisches Landesmuseum Münster

Am Steintor 5
48165 Münster-Wolbeck
Tel.: 02506/ 2550
Fax: 02506/ 6782
E-Mail: westpreussisches-museum@
t-online.de

Internet: www.westpreussisches-landesmuseum.de

Kulturstiftung Westpreußen (früher: Erik-von-Witzleben-Stiftung zur Pflege altpreußischer Kultur)

Norbertstraße 29
48151 Münster
Tel.: 0251-523424
Fax: 0251-535830
Internet: http://westpreussen-online.de/html/kulturstiftung_westpreussen.html

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