Widersprüchliche Aussagen aus Berlin verärgen münsterischen Oberbürgermeister
Von Andreas Hasenkamp 17.02.2005 (Münster-Stadtteile: Wolbeck )
Münster-Wolbeck. Mal erscheint die Zukunft des Westpreußischen Landesmuseums in Wolbeck gesichert, dann drängt sich die Option eines Neubaus im benachbarten Hiltrup in den Vordergrund, dann wieder scheint alles für Wolbeck geregelt - bis dann der Wahlkreis Lüneburg der Bundesministerin für Bildung ins Gerede kommt. Und zwischendurch giftet schon mal ein Lokalpolitiker einen früheren Bezirksvorsteher auf wenig menschenfreundliche Art an.
Nun wurden widersprüchliche Aussagen aus Berlin bekannt
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Oberbürgermeister Dr. Berthold Tillmann ist sauer: "Während uns von der Vorsitzenden des bundestagsausschusses für Kultur und Medien mitgeteilt wird, dass di eEntscheidung offen ist, macht die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien offenbar Nägel mit Köpfen", wird er von den "Westfälischen Nachrichten" (Münster, Münsterischer Anzeiger, 17.02.2005) zitiert.
Der Oberbürgermeister hatte von einem Gespräch erfahren, das bei der Beauftragten der Bundesregierung stattgefunden haben soll. Dort seien konkrete Pläne für eine Verlagerung des Museums nach Lüneburg vorgelegt worden.
Andreas Hasenkamp
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