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Ostpreußen in Lüneburg, Westpreußen in Münster?







   Zuletzt aktualisiert:
   09.10.2004

Was Wolbeck den Westpreußen, ist Lüneburg den Ostpreußen

Von Andreas Hasenkamp 18.02.2005

Berichte bes. zu Kultur-Ereignissen in Münster-Wolbeck, Münster-Hiltrup und Münster-Angelmodde (Münster in Westfalen):
Hinweis: Kultur-Berichte ab Juli 2005 erscheinen im Internet-Portal Wolbeck-Muenster, Bereich: Kultur
18.06.2005: Jazzwang-Zoo-Band im Gallitzin-Haus in Angelmodde
26.05.2005: Sonne zu Fronleichnam und Pfarrfest in St. Agatha Angelmodde
12.05.2005: Unfrauliches Kabarett mit Willenbrink im Drostenhof in Münster-Wolbeck
11.05.2005: Rüdiger Sagel bei den Grünen in Münster-Hiltrup
08.05.2005: Ungleiches Paar harmoniert in St. Nikolaus: Orgel und klassische Gitarre
01.05.2005: Titel zeigen Schaffenskraft der Ausstellungs-Besucher im Gallitzin-Haus
01.05.2005: Peter Schütze inszeniert Wilhelm Busch im Kunsthaus Angelmodde
2005: Konfirmation in der ev. Kirchengemeinde Wolbeck/Albersloh

Frühere Berichte aus 2005: Berichte 2005 Münster, Wolbeck, Hiltrup, Angelmodde
Verzeichnis 2004
der Berichte Münster, Wolbeck, Hiltrup, Angelmodde
Spezial-Berichte: - Zur Umgehungsstraße Wolbeck (Landesstraße  L585n): Bau der Umgehungsstraße Wolbeck könnte 2007 beginnen | Umgehungsstraße und Gartenbauzentrum beim MdL-Besuch in Wolbeck

Veranstaltungskalender für Stadtteile von Münster/NRW:

Münster-Wolbeck. Was Wolbeck bei Münster den Westpeußen bedeutet, ist für die Ostpreußen Lüneburg. Das Ostpreußische Landesmuseum bietet ein interessantes Programm an Ausstellungen, Büchern, Filmen und museumspädagogische Veranstaltungen auch für Kinder.

Niedersachsen wird nach dem Zweiten Weltkrieg Hauptansiedlungsgebiet von Millionen Vertriebener aus den deutschen Ostgebieten jenseits von Oder und Neiße.

In der Lüneburger Region sind Anfang der 1950er Jahre so viele Ostpreußen ansässig, daß man hier zeitweilig vom "Klein-Ostpreußen in der Lüneburger Heide" spricht. Neben der Bewältigung der harten Bedingungen des Überlebens und existentiellen Neubeginns in einer fremden Umwelt bemühen sich die mittel- und heimatlosen Vertriebenen um die Bewahrung ihrer kulturellen Identität.

1958 entsteht so aus der Initiative des Forstmeisters Hans-Ludwig Loeffke und anderer Ostpreußen das Ostpreußische Jagdmuseum im Lüneburger Alten Kaufhaus am Alten Kran. Ein Jahr später fällt es einer Brandstiftung zum Opfer. 1964 erfolgt seine Neueröffnung auf der Salzstraße 26, wo heute das Naturmuseum der Stadt untergebracht ist.

1987 wird in einem Museumsneubau von 3000 qm Nutzfläche auf der Ritterstraße 10 das Ostpreußische Landesmuseum eröffnet. Aufbau, Einrichtung und Arbeitsfähigkeit des nun professionell betriebenen Museums werden seitdem durch die institutionelle Förderung seitens der Bundesrepublik Deutschland und des Landes Niedersachsens sichergestellt.

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Ein reiches Programm in großzügigen Räumen.
Ostpreußisches Landesmuseum

Das museumspädagogische Team.
Foto: Ostpreußisches Landesmuseum

1994 geht die Trägerschaft des Museums vom Verein Ostpreußisches Jagd- und Landesmuseum e. V. auf die Ostpreußische Kulturstiftung über.

Aufgabe des Museums ist die Bewahrung und Erforschung der Geschichte und Kultur Ostpreußens sowie die museumsgemäße Darstellung seiner vielgestaltigen jahrhundertewährenden Realität.

Gegenwärtig geschieht dies zunehmend in Zusammenarbeit mit polnischen, russischen und litauischen Museen und Kulturinstitutionen, die heute im ehemaligen Ostpreußen tätig sind. Und Führungen, so heißt es auf der Website des Museums, "Führungen werden auch in den Sprachen französisch, englisch, russisch und polnisch angeboten".

Das Museum verfügt über ein staatliches museumspädagogisches Team.

Andreas Hasenkamp

Auskunft Julita Venderbosch Tel.: 04131 / 75995-0 oder -15 (Mo und Mi von 08.30 Uhr bis 17.00 Uhr und Di von 08.30 bis 12.30 Uhr) kulturreferat@ostpreussisches-landesmuseum.de

Infos Ostpreußisches Landesmuseum in Lüneburg

Ritterstraße 10 - 21335 Lüneburg
Tel.: 04131/75995-0
Fax: 04131/75995-11
info@ostpreussisches-landesmuseum.de
www.ostpreussisches-landesmuseum.de

Öffnungszeiten: Di-So: 10.00 - 17.00 Uhr

Das Ostpreußische Landesmuseum besitzt eine Präsenzbibliothek mit etwa 12.000 Titeln (Stand 2003; der elektronische Katalog wird fortwährend aktualisiert). Besucher können sie vor Ort gern nutzen.
Die Bibliotheksöffnungszeiten sind: Di bis Do 10 - 17 Uhr, Fr 10 - 15 Uhr.

Um den Bestand über den PC einzusehen, geben Sie im Internet die Adresse www.ikgn.de/bibliothek.online-recherche.htm ein.
Dann öffnet sich eine Suchmaske, bei der Sie den Bestand des Ostpreußischen Landesmuseums per Mausklick auswählen können. Hiermit recherchieren Sie in der Datenbank des 'Verbundkatalog östliches Europa'.

Der Verbundkatalog enthält die bisher erfassten, gut 400.000 Titel (Stand Ende 2003) aller angeschlossenen Bibliotheken.

Mehr zu Kultur & Musik

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Kultur im Südosten Münsters: Berichte aus Angelmodde, Hiltrup, Wolbeck
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