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Italienische Leichtigkeit im Drostenhof Wolbeck bei Münster |
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Zuletzt aktualisiert: 09.10.200408.10.2007th="550px" border="0" cellspacing="4" cellpadding="0"> | |||||||||
Münster-Stadtteile: Wolbeck, Kultur
Bischopink-Trio eröffnet den FrühlingAlle Artikel zu Kultur-Ereignissen im Drostenhof Wolbeck (Münster in Westfalen): Bürodienstleistungen in Münster-Wolbeck zuverlässig und günstig | Nachhilfe-Unterricht in Münster-Wolbeck Im Zeichen südlicher Leichtigkeit stand am Samstagabend der Drostenhof zu Wolbeck. Gleich elf italienische Komponisten des 17. bis 20. Jahrhunderts präsentierte das Bischopink-Trio in der Besetzung Ingrid Purwins am Klavier, Heike Eickhoff, Oboe, und Elisabeth Budde, Querflöte. Ingrid Purwins ließ das Klavier in Scarlattis Sonate in A-Dur in verspielten Miniaturen abtauchen. Im Duo e-Moll von Giovanni Cambini arbeiteten Flöte und Oboe präzise die Gefühle heraus. Schön die langen Läufe der im Andante opus 3.6 von Paganini dominierenden Querflöte, die in zahllosen Reprisen ihr Thema entwickelte. In Ferrucio Busonis Duo für Flöte, Oboe und Klavier zelebrierten die Flötistinnen sauber abgesetzte Dialoge, wobei dem markanten Einsatz der Querflöte folgend die Oboe harmonisch einfiel. Der Neoklassizist Busoni (1866-1924) mit seinen modernen Zügen war ein Vorspann zum zweiten Teil des Abends. Hier wechselte der Stil der drei in der münsterschen Bischopink-Straße probenden Musikerinnen zum hörbaren Vergnügen des Publikums hin zu eher solistisch geprägten Stücken, mehr ungewohnten Klängen und auch mehr Gefühl.
Mit einem Reigen italienischer Komponisten bezauberte das Bischopink-Trio: Ingrid Purwins, Heike Eickhoff, Elisabeth Budde (v.l.). Den Auftakt setzte Elisabeth Budde in Saverio Mercadantes technisch anspruchsvollem Konzert e-moll für Flöte und Klavier in beflügelt emporstrebenden Läufen. Das Publikum im ausverkauften Drostenhof ging gern in seinem Applaus mit. Solistisch folgte Ingrid Purwins in Donizettis temperamentvoll-rasanten Presto für Klavier. Die Serenade für Oboe und Klavier von Ruggiero Leoncavallo ließ einen wärmenden, leichten Frühlingswind wehen. Ein viel zu kurzer Auszug aus Alfredo Casellas – wieder ein Neoklassizist - Klavier-Solo op. 35 brachte moderne Elemente und unerwartete Wendungen. Das wieder von seinen Dialogen geprägte Konzert G-Dur von Domenico Cimarosa trug dem Trio auch vereinzelte Bravo-Rufe ein. Mit sonst gesungen zu hörenden Weisen klang der Abend aus: Dem „O sole mio“ folgte „Funicoli, Funicolà“ nach einer Volksweise von Luigi Denza, es ließ noch einmal das Klangbild des Abends entstehen: des fröhlichen Beisammenseins wie in einer Trattoria. Auch der Schlussapplaus war sehr herzlich. Weitere Termine des Bischopink-Trios im Jahr 2005: 18. November 2005, Alte Landwirtschaftsschule, Billerbeck Mehr zu Kultur & Musik| Kultur & Musik: Bin ich normal, wenn ich mich im Konzert langweile? von Christiane Tewinkel | Baum-Impressionen von
Ferdinand Jendrejewski von Ferdinand Jendrejewski. Der Wolbecker Künstler hat münstersche Baumdenkmale porträtiert und ihre Wesenszüge sensibel in Schwarzweiß-Bildern erfasst. Ausgewählte Texte, Gedichte und Meditationen laden ein, der Faszination Baum nachzuspüren (über Jendrejewski). | Über Münster/Westfalen: Bücher über Münster sowie Stadtpläne | |||||||||
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